Dr. Julian Hanich

Geboren 1975 in München, ist seit 2012 Assistant Professor of Film Studies an der Universität Groningen. Zwischen 2009 und 2012 war er als filmwissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ der Freien Universität Berlin beschäftigt. Studium der Nordamerikastudien, Filmwissenschaft und Kunstgeschichte in Berlin, Berkeley und München. Promotion an der Freien Universität Berlin, Forschungsaufenthalte in Los Angeles und Amsterdam. 2010/11 Vertretung einer medienwissenschaftlichen Juniorprofessur an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Studien- und Forschungsaufenthalte in Berlin, Berkeley, Los Angeles und Amsterdam. Im Jahr 2010 ist bei Routledge seine Monographie Cinematic Emotion in Horror Films and Thrillers. The Aesthetic Paradox of Pleasurable Fear erschienen, eine ästhetisch-phänomenologische Studie zum Vergnügen an der Angst im Kino. Zuletzt gab er gemeinsam mit Hans Jürgen Wulff den Band Auslassen, Andeuten, Auffüllen. Der Film und die Imagination des Zuschauers (Paderborn: Fink, 2012) heraus. Aufsatzveröffentlichungen unter anderem in New Review of Film and Television Studies, Jump Cut – A Review of Contemporary Media, Film-Philosophy und Nach dem Film zum filmischen Ekel, zur Internetpornographie, zum Lachen und Weinen im Kino und zur Phänomenologie der Publikumsgefühle. Julian Hanich arbeitet zudem als freier Filmkritiker für den Berliner Tagesspiegel. Seine wissenschaftlichen und jounrnalistischen Aufsätze können heruntergeladen werden unter www.julianhanich.de.

Forschungsschwerpunkte:

- An Aesthetics of Absence: Sensuous Suggestions and the Viewer’s Completion of Film and Photography
- The Cinematic Experience: A Study in Phenomenology From Laughter to Tears
- The Aesthetic Pleasure of Negative Emotions: Fear, Sadness, Disgust
- Publikumsgefühle: Zur ästhetischen Erfahrung im Kollektiv