Dr. habil. Marcus Stiglegger

Geboren 1971, vertritt aktuell eine Professur für Filmwissenschaft an der Universität Mainz. Zudem Lehrtätigkeit in Mainz, Siegen, Mannheim, Ludwigsburg, Köln sowie Clemson/SC. Zahlreiche Veröffentlichungen über Medientheorie, Filmgeschichte und Filmästhetik. Herausgeber der Reihen 'Medien/Kultur' und 'Kultur + Kritik' im Bertz + Fischer Verlag sowie 'Mythos/Moderne - Kulturkritische Schriften' im Eisenhut Verlag. Schreibt für die Magazine Filmdienst, epd Film und Splatting Image, gibt das Kulturmagazin :Ikonen: heraus (www.ikonenmagazin.de). Promovierte zum Thema Faschismus und Sexualität im Film, St. Augustin 1999 (2. Aufl., erw. engl. In Vorb. 2012), habilitierte zur Seduktionstheorie des Films (Ritual & Verführung, Berlin 2006). Aktuelle Publikationen: Dario Argento. Anatomie der Angst (Mit-Hrsg., Berlin 2013), Gendered Bodies (Mit-Hrsg., Siegen 2013), David Cronenberg (Hrsg., Berlin 2011), Global Bodies (Mit-Hrsg., Berlin 2011), Nazi Chic und Nazi Trash. Faschistische Ästhetik in der Populärkultur (Berlin 2011), Terrorkino. Angst/Lust und Körperhorror (Berlin 2010, 4. Aufl.), High Definition Cinema (Ko-Hrsg., Siegen 2011). In Vorbereitung: Neues asiatisches Kino (Mit-Hrsg., Stuttgart 2014), Holocaust-TV. Reflexionen des nationalsozialistischen Genozids in Fernsehserien (Berlin 2014) und Kurosawa. Die Ästhetik des langen Abschieds (München 2014). Mitarbeiter des interdisziplinären Arbeitskreises ‚Asiaticum‘, Univ. Mainz. Mitglied der Fipresci sowie der GfM (AG Filmwissenschaft, AG Populärkultur und Medien, AG Genre Studies).

Forschungsschwerpunkte:

Körpertheorie und Performativität des Films (Kooperation der Universitäten Mainz und Siegen, bislang 2 Tagungen: „Intercultural Bodies“ , 2010, „Mediatisierte Körper“, 2011), Dialektik von Mythos und Moderne in der populären Kultur (Schriftenreihe in Vorb.)