Dr. Franziska Heller

Studium der Film- und Fernsehwissenschaft, der Theaterwissenschaft und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum; 2006-2008 Stipendiatin des Förderprogramms der interdisziplinären Ruhr-University Research School (ehem. Allgemeines Promotionskolleg), Doktoranden-Sprecherin der geisteswissenschaftlichen Sektion; 2007 Lehrbeauftragte am Institut für Medienwissenschaft der RUB; Februar 2009 Promotion mit der Dissertation Filmisches Erzählen im Fluss der Bilder. Das Fluide als ästhetisches Strukturelement, ausgezeichnet mit dem Dr. Klaus-Marquardt-Preis; Mitbegründerin des Graduiertennetzwerks Kooperative M; hier Mithrsg. des Themenheftes Paradoxien der Langweile (Schüren, 2008) in AUGEN-Blick; Autorin in diversen Sammelbänden sowie bei Film- und Medienzeitschriften. Seit 2008-2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich im Projekt AFRESA: Automatisches Filmrestaurierungs- und Erfassungssystem für Archive. Von 11/2010-05/2011 Oberassistentin am Seminar für Filmwissenschaft der UZH. Ab 06/2011 dort Habilitandin im Forschungsprojekt Film History Re-mastered (gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds).

Die Dissertation ist im Herbst 2010 im Wilhelm Fink Verlag erschienen unter dem Titel Filmästhetik des Fluiden. Strömungen des Erzählens von Vigo bis Tarkowskij, von Huston bis Cameron.

Forschungsschwerpunkte:

  • Wahrnehmungstheorie, Phänomenologie und filmische Erzählforschung
  • Methodenfragen der Filmwissenschaft
  • Nationale und internationale Filmgeschichte(n)
  • Autorenfilm
  • Geschichte der Film- und Kinohistoriographie und ihre Veränderungen im Kontext digitaler Medien (Theorie, Technik, Ästhetik, Ökonomie und Rezeption).
  • Praxis und Theorie der Retrodigitalisierung/Digitalisierung des audiovisuellen Erbes und Memopolitiken in der Archiv- und Kinolandschaft

Forschungsprojekte:

Habilitationsprojekt: Filmgeschichte Remastered. Memopolitische, ästhetische und wahrnehmungstheoretische Konsequenzen der digitalen Medientransition. (Projektförderung durch Schweizer. Nationalfonds, Leitung: Prof. Dr. Barbara Flückiger).